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Gewinnen Sie eine Führung durch das Stadion An der Alten Försterei und treffen Sie einen Profispieler

Das Stadion An der Alten Försterei blickt zurück auf eine bewegte Geschichte. Der Aufstieg des 1. FC Union Berlin ist sicherlich ein Höhepunkt in der langen Tradition der Spielstätte. Wer schon immer mal hinter die Kulissen schauen wollte, kann jetzt eine Führung durch das Stadion gewinnen – und einen Profispieler bei einer Autogrammstunde näher kennenlernen.

Das Stadion An der Alten Försterei – ein Ort, an dem im Jahr 2019 Geschichte geschrieben wurde. Der 1. FC Union Berlin stieg erstmals in der Vereinsgeschichte in die 1. Liga auf. Doch was verbirgt sich hinter diesem Ort und den Menschen, die ihn prägen? In einer exklusiven Führung durch die Spielstätte können Sie das herausfinden. Und so geht’s:

Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil

Wir verlosen im Sommer (Juli oder August) 10 x 2 Führungen durch das Stadion An der Alten Försterei inklusive anschließender Autogrammstunde mit einem Profispieler. Was Sie dafür tun müssen?

Beantworten Sie uns folgende Frage:

An welcher Schule wurde das Projekt „degewo am Ball“ im Jahr 2019 eingeführt?

Schicken Sie uns bis zum 21. Juni 2021 Ihre Antwort an quiz@degewo.de
Wichtig: Wir benötigen zusätzlich Ihrem Vor- und Nachnamen, die Mietervertragsnummer und Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie die selbigen Angaben Ihrer Begleitperson.

Ein kleiner Tipp:
Stöbern Sie doch mal hier auf unserem degewo-Blog!
Die Antwort versteckt sich hinter einer Geschichte.

Ein Blick zurück – Die Geschichte des Stadions An der Alten Försterei

Ganz in der Nähe der Wuhlheide lockt das Stadion An der Alten Försterei normalerweise zu jedem Heimspiel des 1. FC Union Berlin beinahe 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an. Damit ist das Stadion das größte „reine Fußballstadion“ Berlins. Und es blickt auf eine lange Geschichte zurück: Das Stadion An der Alten Försterei wurde im letzten Jahr 100 Jahre alt.

Warum heißt das Stadion „An der Alten Försterei“?

1920 wurde die Sportspielstätte noch Sadowa-Platz genannt. Den Namen hatte das Fußballfeld einem nahegelegenen Ausflugslokal zu verdanken. Erst Jahre später etablierte sich der heute allseits bekannte Name „Stadion An der Alten Försterei“. Grund dafür ist das neben dem Stadion gelegene Forsthaus.

Vom SC Union Oberschöneweide zum 1. FC Union Berlin

Der damalige Verein SC Union Oberschöneweide trug sein erstes Spiel im März 1920 gegen Viktoria 89 Berlin aus. Die offizielle Eröffnungsfeier fand aber erst fünf Monate später statt. An diesem Spieltag unterlag der Verein dem damals amtierenden deutschen Meister 1. FC Nürnberg mit 1:2. Um die 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spiel. Die Kapazität betrug zu jener Zeit lediglich 10.000 Plätze. Der SC Union Oberschönweide musste für Endrundenspiele der deutschen Meisterschaft in anderen Berliner Stadien ausweichen.

Das Stadion an der Alten Försterei im Zweiten Weltkrieg und der frühen Nachkriegszeit

Lange Zeit blieb die Sportstätte unverändert. Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Nebenplatz des Stadions sowie naheliegende Kleingärten als Flakstellungen genutzt. Die Schäden hielten sich dennoch in Grenzen, sodass bereits im Juli 1945 der Spielbetrieb wieder aufgenommen wurde. Der Wunsch zum Ausbau war groß. In den 1950er Jahren folgten Sanierungsarbeiten, da beispielsweise die Rasenfläche unbrauchbar wurde. Das Spielfeld und die Zuschauerplätze wurden erneuert, ein Umkleidetrakt errichtet. Auch zu dieser Zeit wich der SC Union Oberschönweide in andere Stadien aus.

Ab 1955 endlich wieder Heimspiele

Dies änderte sich 1955. Das Stadion war wieder nutzbar. Bis 1970 erfolgten weitere Umbaumaßnahmen, unter anderem der Bau einer Sprechertribüne, weiterer Zuschauerplätze und weiterer Trainingsplätze, sodass die Zuschauerkapazität auf 15.000 Plätze erhöht werden konnte. Weitere Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre führten sogar zu einem Fassungsvermögen von 25.500 Plätzen.

Zuschauerrekord 1984 im Stadion An der Alten Försterei

Dies ist bestimmt ein Grund dafür, dass 1984 der bis heute geltende Zuschauerrekord im Stadion An der Alten Försterei aufgestellt wurde. 22.500 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Stadion, als Chemie Leipzig gegen den 1. FC Union Berlin um den Klassenerhalt in der DDR-Oberliga kämpfte. Den Namen 1. FC Union Berlin erhielt der Verein übrigens 1966, nachdem es zuvor einige Namenswechsel gab.

Das Stadion an der Alten Försterei nach der Wende

Nach der Wende wechselte das Stadion seinen Besitzer. Es lag von nun an in den Händen des Berliner Senats. Leider war für viele Umbauten nicht genügend Geld vorhanden, sodass bis zum Jahr 2000 lediglich eine Flutlichtanlage und die Überdachung der Sitzplatztribüne installiert wurden. Die Spielstätte erfüllte somit nach wie vor nur bedingt die Auflagen des DFB. Mit dem Aufstieg des 1. FC Union Berlin in die 2. Bundesliga im Jahr 2001 erteilte der Deutsche Fußball-Bund daher lediglich eine vorläufige Spielgenehmigung. Erneute Gespräche zum Stadionausbau folgten. Der damalige Präsident des 1. FC Union Berlin zog sogar einen Umzug des Stadions nach Berlin-Mitte in Erwägung. Eine Initiative zum Erhalt des Standortes, die proAF, gründete sich aus der Fangemeinde. Ein Ausbau kam durch den Abstieg in die Oberliga im Jahr 2006 nicht zustande.

Ausbau des Stadions An der Alten Försterei

Zwischen den Jahren 2001 und 2008 gab es große Diskussionen über die Modernisierung und den Ausbau des Stadions. Der 1. FC Union Berlin wollte das Bauland für einen kleinen Betrag vom Land Berlin zurückerhalten. Die EU kippte dieses Vorhaben. Ein drohender Umzug des Vereins in eine andere Spielstätte mobilisierte erneut die proAF, die sogar von anderen Fangruppen unterstützt wurde. Im Jahr 2008 ging das Stadion An der Alten Försterei für 99 Jahre in die Hände des 1. FC Union Berlin über. Die notwendigen Baumaßnahmen konnten gestartet werden. Eiserner Zusammenhalt zeigte sich während der 13-monatigen Bauphase: 2.000 Helfende unterstützen mit beinahe 140.000 unentgeltlichen Arbeitsstunden die handelnden Baufirmen. Die zweite Bauphase startete 2012. Eine neue Haupttribüne sollte den Zuschauerinnen und Zuschauern mehr Platz bieten und zudem Funktionsräume enthalten.

Neue Anforderungen an das Stadion

Mit dem Aufstieg des 1. FC Union Berlin in die 1. Liga sind die Anforderungen an das Stadion erneut gestiegen. Die DFL schreibt als Sitzplatzangebot eines Erstligisten 8.000 Plätze vor. Das Stadion An der Alten Försterei weist lediglich 3.617 Plätze auf. Inwieweit der geplante Ausbau nun aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie vonstattengeht, bleibt abzuwarten.

© Credits: 1. FC Union Berlin

Unsere Kooperation mit dem 1. FC Union Berlin

Mit dem 1. FC Union Berlin verbindet uns bereits seit sechs Jahren eine enge Partnerschaft. Höhepunkt der Zusammenarbeit ist das Projekt „degewo am Ball“. An zwei Schulen in Marzahner Quartieren und drei Schulen in Köpenick entsenden wir gemeinsam Jugendtrainer des 1. FC Union Berlin, die im Sportunterricht unterstützen und aktiv Fußball-AGs aufbauen.

Terminhinweis zum Gewinnspiel

Die Führung ist für einen Tag im Sommer (Juli oder August) geplant. Wir informieren die Gewinnerinnen und Gewinner über Datum, Uhrzeit und Treffpunkt in einer speziellen Benachrichtigung. Falls es die aktuelle Situation nicht zulässt, findet ein Meet and Greet mit einem Profispieler virtuell statt. Hierzu informieren wir Sie rechtzeitig.

Teilnahmebedingungen und Datenschutz

Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erklären Sie sich mit der Erhebung Ihrer
personenbezogenen Daten (Vorname, Nachname, Telefonnummer, Mietvertragsnummer, Anschrift und E-Mail-Adresse) einverstanden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die hier angegebenen Daten werden ausschließlich für die Teilnahme am Gewinnspiel und für die Dauer der Führung sowie der vorgeschriebenen Aufbewahrungspflicht zur Eindämmung des Coronavirus verarbeitet und anschließend ordnungsgemäß vernichtet. Unter diesem Link finden Sie die allgemeine Datenschutzerklärung. Die Information nach Art. 13 DSGVO zur Datenerhebung und -verarbeitung finden Sie hier.