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Event | Familie

Sieben Spiele für die Ferienzeit, mit denen Ihnen nicht langweilig wird

Endlich Ferienzeit! Selbst wenn der große Urlaub für die meisten von uns in diesem Jahr ausfällt, wünschen wir Ihnen eine erholsame Zeit. Vielleicht steht ja eine kleine Reise ins Umland an – oder Sie entdecken Berlin neu. Damit keine Langeweile aufkommt, zeigt degewo Ihnen sieben beliebte Spiele, die Sie unterwegs, im Bungalow oder zu Hause spielen können – für Kinder und Junggebliebene.

Sie kennen die Situation: Eine lange Bahnfahrt, ein Stau, ein verregneter Tag zu Hause – da kommt schnell Langeweile auf. Gerade die Eltern unter uns wissen ein paar gute Ideen zu schätzen, wie man mit wenig Aufwand ein schönes Spiel mit den Kindern spielen kann. Wir bei degewo stellen Ihnen sieben beliebte Gesellschaftsspiele für Groß und Klein vor.

Spiel #1: Wer bin ich?

Mann hält Zettel in die Kamera © Photo by Hitesh Choudhary on Unsplash

So geht’s: Jeder Teilnehmer schreibt den Namen einer Person aus dem öffentlichen Leben auf einen Zettel. Dann werden die Rollen verteilt. Dabei schließt ein Mitspieler die Augen. Ein weiterer Mitspieler zeigt den anderen Spielern seinen Zettel. Somit weiß nun jeder, welche Person dem Spieler zugeordnet ist, der die Augen geschlossen hat. Die übrigen Teilnehmer notieren sich den Namen des Spielers und die dazugehörige Person des öffentlichen Lebens auf einem Zettel. So geht es reihum. Dann darf jeder Teilnehmer an die anderen Mitspielenden eine Ja-/Nein-Frage stellen. Wird eine Frage mit „Nein“ beantwortet, ist der Nächste dran. Das Spiel läuft solange, bis jeder Mitspieler seine zugeordnete Person erraten hat.

Spiel #2: Black Storys

Die kniffligen, morbiden Fälle für Klein und Groß erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Erzähler liest den kurzen Beschreibungstext der Karte vor. Die Mitspieler können zu der Geschichte Entscheidungsfragen stellen. Die Antworten des Erzählers führen die Mitspieler zur Lösung des Falls. Sie können auch ihre eigenen Black Stories erfinden! Inspiration finden Sie beispielsweise hier.

Spiel #3: Bingo

Vorab kümmtert sich der Spielleiter um den Nummern-Zettel. Für den gibt es tolle Vorlagen zum Selbergestalten! Sie können aber auch schon fertige Bingo-Zettel nehmen. Nun zieht der Spielmaster die einzelnen Nummern aus einem Topf oder dreht das Nummernrad. Anschließend nennt er die Nummern. Die Mitspieler kreuzen die genannten Zahlen auf dem Bingo-Schein an oder decken sie mit Spielchips ab. Der erste Mitspieler, der alle Nummern in einer horizontalen, vertikalen oder diagonalen Reihe abstreichen konnte, ruft laut: Bingo!

Spiel #4: Kniffel/Knobeln

Fünf Würfel liegen auf einem Holztisch © Photo by Lea Böhm on Unsplash

Sie benötigen einen Würfelbecher mit fünf Würfeln. Jeder Spieler würfelt der Reihe nach dreimal und entscheidet sich für welche Kategorie laut Kniffelzettel die Punkte zählen. Ein Mitspieler notiert die Punkte für alle Spieler auf dem Spielblock. Das Spiel ist zu Ende, wenn jeder Spieler alle Felder auf dem Kniffelzettel ausgefüllt hat. Gewinner ist derjenige mit der höchsten Punktzahl.

Spiel #5: Werwolf

Wer sind die Werwölfe? Der Spielmaster verteilt die Rollen. Dabei zieht er eine Rollenkarte und bittet alle Mitspieler, bis auf einen, die Augen zu schließen. Der Spielmaster zeigt dem Mitspieler, der die Augen offen hat, seine Rollenkarte. So wird mit allen Spielern verfahren. Je nach Spielanzahl werden die Rollen Dorfbewohner, Werwolf, Hexe, Seherin etc. verteilt. Anschließend wird in „Tages- und Nachtrunden“ gespielt. Durch Diskussion und Raffinesse müssen die Chatteilnehmer „tagsüber“ die Werwölfe enttarnen. Am Ende einer Runde „Tag“ müssen die Teilnehmer einen Mitspieler benennen, den sie als Werwolf vermuten. Ist der Mitspieler ein Werwolf, müssen in der nächsten Runde die weiteren Werwölfe enttarnt werden. In der „Nacht“ schließen alle Mitspieler die Augen. Der Spielmaster bittet die Werwölfe, die Augen zu öffnen. Diese stimmen sich nun stumm per Zettel ab, welcher Dorfbewohner am nächsten „Tag“ nicht mehr mitspielen darf. Ein weiterer Tag folgt. Das Spiel endet, wenn entweder alle Dorfbewohner oder alle Werwölfe enttarnt wurden. Je nach Spieleranzahl gibt es eine Empfehlung zur Rollenverteilung und die dazu entsprechende Beschreibung. Hier finden Sie eine genaue Spielanleitung [PDF]. Sie wollen das Spiel in Aktion sehen? Hier geht’s zu einem Video.

Spiel #6: Scharade

Die Mitspieler bilden zwei Teams. Jedes Team legt separat Begriffe fest, die aus zwei Substantiven bestehen und wählt einen Spielleiter. Anschließend kommen alle Mitspieler wieder zusammen. Der Spielleiter aus Team 1 zeigt nun einem Spieler aus Team 2 einen Begriff. Die anderen Teilnehmer aus Team 2 müssen die Augen dabei geschlossen halten. Der Spieler aus Team 2 stellt seinen Begriff nun pantomimisch vor. Dafür hat er 90 Sekunden Zeit. Die Spieler aus seinem Team dürfen den Begriff erraten. Wenn ihnen das in der vorgeschriebenen Zeit gelingt, erhält Team 2 einen Punkt. Erraten die Mitspieler aus Team 2 den Begriff nicht in 90 Sekunden, erhält Team 1 einen Punkt. Anschließend werden die Teamrollen getauscht. Das Spiel kann so oft wie gewünscht wiederholt werden. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt. Inspiration gibt es zum Beispiel hier.

Spiel #7: Stadt, Land, Fluss

Der Klassiker. Erst einmal stimmen sich die Mitspieler zu Kategorien ab. Das könnten Name, Stadt, Land, Fluss, Beruf, Tier usw. sein. Eine Vorlage dafür gibt es zum Beispiel hier. Ein Mitspieler zählt im Stillen das Alphabet auf. Ein weiterer ruft „Stopp“. Der im Stillen zählende Mitspieler nennt nun den Buchstaben, bis zu dem er gezählt hat. Anschließend tragen alle die Begriffe mit dem genannten Anfangsbuchstaben ein. Sobald der erste Teilnehmer zu jeder Kategorie ein Wort gefunden hat, ruft er „Stopp“. Die Wörter werden nun zwischen den Spielern abgeglichen. Leerfelder erhalten 0 Punkte, doppelt genannte Wörter erhalten 5 Punkte. Wörter, die nur von einem Teilnehmer gefunden wurden, erhalten 10 Punkte. Ein weiterer Durchlauf folgt. Der Teilnehmer mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.