Eine Frau zeigt ihren Schlüssel der neuen Wohnung in die Kamera © Credits: Adobe Stock / simona
Wohntipps

Unsere Tipps für einen erfolgreichen Umzug im Sommer

Umziehen bedeutet einerseits Vorfreude auf ein neues Zuhause, andererseits kann einem die Koordination ziemlich viel abverlangen. Zieht man obendrein in der heißen Jahreszeit um, kann es schnell ganz schön hitzig werden. Wir haben für Sie Tipps, wie Sie beim Umzug im Sommer einen kühlen Kopf bewahren.

Planung ist das halbe Leben – das trifft definitiv auch beim Umziehen zu! Dabei gibt es in jeder Jahreszeit besondere Dinge zu beachten. Der Sommer ist einer der beliebtesten Umzugszeiten, man schätzt, dass deutschlandweit ein Drittel der Umzüge in den Sommermonaten stattfinden. Das hat sicherlich mit der Urlaubszeit zu tun, viele Menschen finden dann die nötige Ruhe, den Umzugstag vorzubereiten. Doch wie behält man bei der Vielzahl der Aufgaben den Überblick? degewo hat Ihnen eine praktische Checkliste zusammengestellt und zeigt Ihnen Tipps und Tricks, wie der Umzug im Sommer gelingt.

Sie legen Ihren Umzug auf die Hundstage? Da sind Sie nicht allein, der Sommer ist eine beliebte Umzugszeit. Frühzeitige Planung kann verhindern, dass Sie am Ende ohne Umzugsunternehmen, Leihwagen oder Helferlein dastehen.

Schritt 1: Frühzeitig mit der Umzugsplanung beginnen

Zuerst sollten Sie entscheiden: Wie möchte ich umziehen? Umzugsunternehmen sind Profis, allerdings in den Sommermonaten schnell ausgebucht. Hier gilt es, frühzeitig Preise zu vergleichen. Tipp: Da die meisten Menschen am Monatsanfang oder -ende umziehen, lohnt sich oft ein Umzugstermin in der Monatsmitte.

Denken Sie auch daran, dass viele Menschen in den Sommerferien sind, sollten Sie mit Unterstützung durch Freunde und Bekannte umziehen. Steht die Form des Umzugs fest, können Sie mit den ersten Aufgaben beginnen. Wenn Sie einen Keller oder eine Garage haben, ist übrigens jetzt schon der richtige Zeitpunkt zum Entrümpeln und Packen in diesen Räumen.

Checkliste: 1-3 Monate vor dem Umzug

  • Umzugstermin festlegen (ggf. zur Monatsmitte)
  • Alten Mietvertrag fristgerecht kündigen
  • Termin für die Vorabnahme der alten Wohnung vereinbaren
  • Termin für die Wohnungsübergabe vereinbaren
  • Zählerstände dokumentieren
  • Gegebenenfalls – in Abstimmung mit dem Vermieter – eine Nachmieterin oder einen Nachmieter suchen
  • Kostenplan erstellen (Transport, Renovierungsarbeiten, neue Anschaffungen)
  • Umzugshilfe organisieren (Umzugsfirma beauftragen oder Freunde und Bekannte fragen)
  • Nachsendeauftrag auslösen
  • Ummeldung bei Vertragspartnern (z. B. Telefon und Internet, Bank, Versicherung, Abos)
  • Umzugskartons und Verpackungsmaterial besorgen
  • Ausmisten und erste Kartons packen und beschriften
  • Erste Renovierungsarbeiten (Schönheitsreparaturen)
  • Für den Umzug benötigtes Werkzeug zusammenstellen

Schritt 2: Kind und Kegel organisieren spart Zeit und Nerven

So schön der Sommer auch sein kann: Die hohen Temperaturen können schnell anstrengend werden. Hinzukommt, dass viele Menschen unterschätzen, wie viel sie tatsächlich besitzen. Deshalb empfiehlt es sich, mehrere Tage für das Ausmisten, Packen und Renovieren einzuplanen. Viele Dinge können bereits frühzeitig eingepackt werden, so dass es einige Tage vor Umzug immer weniger zu packen gibt: Winterkleidung, Bücher und Geschirr gehören zu den Sachen, die Sie schon frühzeitig packen können. Idealerweise haben Sie auch die Schlüssel für die neue Wohnung, so dass Sie Karton für Karton nach und nach in die neue Wohnung bringen können.

Ein Junge zieht mit seiner Familie um und schaut eine Topfpflanze an © Credits: Adobe Stock / zzzdim
Packen Sie frühzeitig, was Sie nicht mehr benötigen. Die dicke Winterjacke im Hochsommer kann getrost in den Karton. Pflanzen erfordern besondere Sorgfalt: Ist es sehr heiß, lieber etwas mehr gießen. Sie kommen auch als letztes in den Umzugswagen.

Ein Tipp für die Eltern: Viele Menschen ziehen gerne in den Schulferien um. Allerdings sollten Sie sich überlegen, ob sich die Kinder nicht doch nach anfänglicher Begeisterung langweilen. Ein Tag bei Freunden oder bei den Großeltern hat für beide Seiten Vorteile.

Für die Tierfreunde gilt: Auch Haustiere – egal ob Fische, Hamster, Katze oder Hund – sollten nicht unnötigem Stress ausgesetzt werden. Sie freuen sich, in der heißen Umzugsphase von tierlieben Menschen betreut zu werden.

Checkliste: Wenige Tage vor dem Umzug

  • Schränke und Schubladen für sicheren Transport ankleben
  • Teppiche und Böden bei Bedarf abdecken
  • Müllsäcke und Reinigungsmittel vorbereiten
  • Verpflegung für die Umzugshelfer einkaufen
  • Koffer nutzen, um persönlichen Gegenstände und Kleidung für den Umzugstag einzupacken
  • Pflanzen umzugsbereit machen
  • Gegebenenfalls Trinkgeld für Umzugshelfer zurücklegen

Ihre Umzugscheckliste zum Download

Was Sie wann vorbereiten müssen, woran Sie unbedingt denken sollten
und was Sie auf keinen Fall vergessen dürfen:

Auf unserer Checkliste können Sie einen Haken machen.
Einfach ausdrucken und los gehts!

Schritt 3: Morgenstund’  – macht Stimmung bunt

Ganz gleich, ob Sie zu den Menschen gehören, die früh aufstehen oder nicht: Gerade im Sommer sollten Sie die kühlen Morgenstunden nutzen, um den Umzugswagen zu beladen. So können Sie zur Mittagshitze guten Gewissens eine Siesta mit leichten Snacks und Getränken einplanen. Auch für zwischendurch sollten Sie reichlich Wasser anbieten, am besten bekommt jeder eine eigene Flasche. Kleine Eis am Stiel sorgen sicherlich auch für Erfrischung.

© Credits: Adobe Stock / Jacob_Lund
Haben Sie es erstmal geschafft, ist so ein Sommertag doppelt angenehm: Endlich Zeit, mit den helfenden Händen auf die neue Wohnung anzustoßen.

Ein paar Tipps bei Sonne und Hitze: Denken Sie an den Sonnenschutz! Vor dem Umzug sollten Sie nicht vergessen, Sonnencreme aufzutragen, Sonnenbrille und Kopfbedeckung schützen zusätzlich. Im Laderaum der Autos wird es schnell sehr heiß: Kartons mit Lebensmitteln, Kerzen und Pflanzen sollten Sie daher erst als letztes ins Auto stellen.

Checkliste: Am Umzugstag

  • Wertgegenstände und wichtige Unterlagen sicher verpacken
  • Kühltruhe und Kühlschrank abtauen
  • Umzugshelfer einweisen
  • Packordnung beachten: Zuerst Möbel, dann Umzugskartons verladen
  • In der alten Wohnung:
    • Prüfen, ob nichts vergessen wurde
    • Besenrein reinigen
    • Eventuell Namensschilder entfernen
    • Sichergehen, dass die Treppenhäuser nicht beschädigt wurden
  • In der neuen Wohnung:
    • Umzugskartons und Möbel auf Transportschäden untersuchen
    • Neue Namensschilder anbringen (in Abstimmung mit dem Vermieter)
    • Trinkgeld an die Umzugsfirma oder mit den helfenden Händen auf das Geleistete anstoßen

Checkliste: Nach dem Umzug

  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt
    • Rechtzeitig Termin vereinbaren
    • Personalausweis und Wohnungsgeberbescheinigung nicht vergessen
       

degewo wünscht Ihnen einen stressfreien Umzug!

Umzugscheckliste zum Download

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